Das Auswärtige Amt sieht keinen Anlass, von Reisen nach Thailand
abzuraten. Eine besondere Sicherheitsgefährdung für Touristen und Geschäftsreisende
besteht nicht, wenn man die überall auf Reisen angezeigte angemessene
Vorsicht übt und sich umsichtig verhält.
Das Auswärtige Amt weist jedoch auf Sicherheitsrisiken bei Reisen in
einzelne Gebiete hin:
Wegen der gewalttätigen Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar wird
bis auf weiteres vor Reisen in das Grenzgebiet zu Myanmar im sogenannten
Goldenen Dreieck abgeraten . Insbesondere sollten keine Reisen in der Gegend
der Städte Ban Pan Noon im Nordwesten über Mae Sai bis zur Stadt Chiang Sen
im Nordosten Thailands unternommen werden. Reisen nach Chiang Mai und Chiang
Rai sind weiterhin möglich und unter Sicherheitsgesichtspunkten unbedenklich.
Im Grenzgebiet zu Kambodscha ist es wiederholt zu Überfällen durch
bewaffnete Banden gekommen, die mitunter Menschenleben forderten. Gleiches
wird auch von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet. Im
thailändischen Grenzgebiet zu Myanmar kommt es auch immer wieder zu Kämpfen
zwischen myanmarischen Regierungsturppen und ethnischen Minderheiten. Vor
Reisen in diese Gebiete sollten vorher unbedingt Information bei der Deutschen
Botschaft über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort eingeholt werden. Bei
Aufenthalt in dunklen Straßen und einsamen Gegenden empfiehlt sich besondere
Achtsamkeit.
Das offene Tragen von Wertsachen und Schmuck sollte gemieden werden. Vor
"Kundenfängern" und Personen, die ungebeten Hilfe leisten wollen
wird gewarnt. Sicherer ist es, die Dienste von Reisebüros in Anspruch zu
nehmen. Vor dem Kauf von Edelsteinen sollte das diesbezügliche Merkblatt der
Deutschen Botschaft kon-sultiert werden. Auf das hohe Risiko einer
HIV-Infizierung wird ausdrücklich hingewiesen.
Auf die Dienste von Taxis, die nicht als solche ausgewiesen sind, sollte
unbedingt verzichtet werden. Stattdessen rät das Auswärtige Amt, ausschließlich
sogenannte "Meter-Taxis", welche über ein Taxameter verfügen, oder
aber englischsprachige Hoteltaxidienste mit festen Taxisätzen in Anspruch zu
nehmen.
Vor der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten vor allem bei Fahrten auf
offener See ist eine gewisse Vorsicht angezeigt. Nach Möglichkeit sollte man
vor Antritt einer solchen Reise den Zustand des Schiffes in Augenschein nehmen
und sich über Sicherheits- und Rettungseinrichtungen informieren.
Von Mai bis November (Regenzeit) wird Thailand gelegentlich von Taifunausläufern
gestreift. Vor allem im Süden des Landes und im Mekong-Gebiet an der Grenze
zu Laos kommt es in dieser Zeit mitunter zu erheblichen Überschwemmungen.
Dies ist grundsätzlich kein Anlaß von einer Reise in diese Gebiete
abzusehen. Das Auswärtige Amt rät aber in diesem Zusammenhang, sich mit
Hilfe der Medien über die Wetterentwicklung zu informieren und angemessene
Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
Auf besondere Bestimmungen im thailändischen Strafrecht wird hingewiesen.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Weitere Reiseinformationen finden Sie auch auf der Internetseite der
Deutschen Botschaft Bangkok unter http://www.german-embassy.or.th.