Landes-Info
Fläche (km²) 1996: 1 267 000
Einwohner in Tausend: 1996: 9 335
Einwohner je km² 1996: 7,40
Bevölkerung: Nigrer; (Z 1988) 7 249 596 Einw. — 53,6% Hausa, 21% nilo-saharanische Gruppen, ( Dscherma, und Songhai), 10,4% Fulbe, 9,2% Tuareg, 4,3% Kanouri, außerdem Tubu, Araber, und 6 000 Europäer(meist Franzosen )
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 19

Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen:
Bei Einreise ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Empfohlene Impfungen:
Gelbfieber, Tetanus/Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus
Malariagefährdung:
Hohes Risiko ganzjährig im ganzen Land.
C-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Weitere Erkrankungen:
Drakunkulose. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet, besonders im
Südwesten.
Bilharziose (S. haematobium und
S. mansoni).
Verbreitung: Mittelgradig verbreitet, besonders im Süden.
Endemische Syphilis.Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand: 25.08.04
Das Auswärtige Amt sieht keinen Anlass, von Reisen nach Niger abzuraten,
weist jedoch auf folgende Sicherheitsaspekte hin.
Nach dem Ende der Tuareg-Rebellion der frühen 90er Jahre hat sich die
Sicherheitslage verbessert. Dennoch bestehen im ganzen Land, besonders in der
Nordregion, weiterhin eine Gefährdung durch kriminelle Banden. Ihr Interesse
gilt primär Geländewagen, die Ziel bewaffneter Überfälle sind. Dieses
Risiko kann nicht ausgeschlossen, jedoch vermindert werden, wenn touristische
Reisen mit erfahrenen Reiseveranstaltern durchgeführt werden. Im übrigen
sind Reisen nördlich der Linie von Tera im Westen nach
Tillaberi-Ouallam-Filingue (einschließlich Toukonos)-Bagaroua-Tahoua-Piste
Tahoua-Keita bis Keita-Ibohamane, Bader-Gangara nördlich Goure nach Diffa im
Osten des Landes weiterhin nicht ohne Risiko.
Generell sollten Reisen in die Grenzregionen, die östliche Ténéré-Wüste,
sowie die Ein- und Ausreise über die Landgrenzen zu Algerien, Libyen und den
Tschad vermieden werden.
Die deutsche Auslandsvertretung in Niamey ist am 15.11.1999 geschlossen
worden. Zuständig ist die Botschaft in Abidjan, die unter Tel: 00225-22 44 20
30, Fax: 00225-22 44 20 41 zu erreichen ist. E-Mail: d.bo.abj@africaonline.co.ci
Zunahme von Durchfallerkrankungen und auch Cholera. Konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
Zunahme von Erkrankungen an Meningokokkenmeningitis. Übertragung durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Abenteuerreisende sollten geimpft sein.