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Landes-Info
Fläche1996: 1 953 162 km²; einschließlich 5363km² unbewohnte Inseln
Einwohner in Tausend 1996: 93 182
Einwohner je km² 1996: 48
Bevölkerung: Mexikaner; (Z 1995) 91 158 290 Einw. — 75% Mestizen, 14% Indianer, 10% Weiße; über 150 000 Ausländer
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 74

Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen:
Bei Direkteinreise keine, bei Einreise über ein Gelbfieber-Endemieland (u.a. Zentralafrika, Südamerika) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Denken Sie daran, insbesondere wenn Sie eine Rundreise durch mehrere Länder planen.
Empfohlene Impfungen:
Tetanus/Diphtherie, (Polio), Hepatitis A, evtl. Typhus, Hepatitis B
Malariagefährdung:
Geringes bis mittleres Risiko ganzjährig; Küstenregionen, Touristenresorts, Großstädte sowie Gebiete oberhalb 1000m Höhe gelten als malariafrei.
A-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung
oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Weitere Erkrankungen:
Histoplasmose. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Kutane Leishmaniose (L.
mexicana). Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Tollwut. Verbreitung: Gering
verbreitet. Reservoir meist Hunde.
Amerikanische Trypanosomiasis. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet
besonders im Süden.
Zystizerkose. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Besondere Einreisebestimmungen:
Bei längerem Aufenthalt muss in der Regel das Ergebnis eines HIV-Testes nachgewiesen bzw. ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen. Erkundigen Sie sich ggf. vor Ausreise nach dem aktuellen Stand.
Allgemeine Hinweise:
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand: 25.08.04
Aufgrund des Vulkanausbruchs (Popocatepetl, 60 km östlich von Mexiko-Stadt
gelegen) erfolgt dieser aktuelle Hinweis:
Die seit 500 Jahren heftigsten Eruptionen hatten die mexikanischen Behörden
dazu veranlasst, eine Gefahrenzone einzurichten und die Evakuierung von rund
56.000 Menschen zu veranlassen. Diese Evakuierungsmaßnahmen wurden inzwischen
wieder aufgehoben. Die Bevölkerung kehrte in ihre Wohnungen und Häuser zurück.
Für eine auf 12 km-Zone um den Vulkan herum besteht aber nur restriktiver
Zugang, da ein erneuter Ausbruch des Vulkans nicht ausgeschlossen werden kann.
Von mexikanischer Seite wird daher nichtortsansässigen Mexikanern wie auch
Touristen abgeraten, diese Zone zu bereisen.
Allgemein hat sich die Sicherheitslage in Mexiko aufgrund der stark
angestiegenen Kriminalität verschlechtert. Landesweit hat die Zahl der
bewaffneten Überfälle zugenommen. Bei einem Überfall sollte keinerlei
Gegenwehr geleistet werden. In Mexiko-Stadt sollten nur Taxis von offiziellen
Taxi-Ständen (Sitios) benutzt werden. Bei auf freier Strecke angehaltenen
Taxis besteht insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr, ausgeraubt
zu werden.
In letzter Zeit ist es auch bei Überlandfahrten, vor allem auf
abgelegenen Straßen im Bereich der Pazifikküste, insbesondere in den südlichen
Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca und Chiapas gehäuft zu Raubüberfällen
durch bewaffnete Banden gekommen. Auf der Hauptverbindungsstraße zwischen San
Cristobal de las Casas und Palenque haben sogar Raubüberfälle auf Busse stattgefunden.
Fahrten bei Dunkelheit bedeuten zusätzliche Gefahren. Von Reisen in das
Hochland von Chiapas und in das Hinterland des Bundesstaates Guerrero wird
generell abgeraten.
Im Bundesstaat Chiapas waren bei Massakern unter der Zivilbevölkerung
sowie Demonstrationen bzw. Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung und den
Sicherheitskräften seit Ende 1997 mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Inzwischen wurden zahlreiche militärische Straßensperren aufgehoben. 7 Militärstützpunkte
wurden geräumt. Ausweisungsverfügungen gegen Ausländer wurden zurückgenommen.
Gleichzeitig wies die mexikanische Regierung aber darauf hin, daß nach Art.
33 der mexikanischen Verfassung die politische Betätigung/Einmischung von
Ausländern in die politischen Angelegenheiten des Landes verboten sind. Hier
ist deshalb Zurückhaltung ratsam.
Die EPR-Guerrilla hatte im August 1996 Anschläge auf staatliche
Einrichtungen in den Bundesstaaten Guerrero (mit dem Touristenort Acapulco),
Oaxaca (mit dem Touristenort Huatulco) und in Puebla verübt. Weitere Aktionen
sind nicht auszuschließen. Touristen waren bisher jedoch nicht von den
Aktionen der EPR betroffen.
Reisende sollten ihren Informationsstand über die Sicherheitslage des
Zielgebiets auch nach Ankunft regelmäßig aktualisieren und Problemzonen
meiden.
Zunahme von Durchfallerkrankungen. Konsequente Nahrungsmittel- und
Trinkwasserhygiene.
Wir bemühen uns,
die Informationen ständig zu aktualisieren, können aber keine Gewähr für die
Richtigkeit der Angaben übernehmen.
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