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Landes-Info
Fläche 1996: 1 904 443 km²; ohne Ost-Timor mit 14 874 km²; insg. 13 677 Inseln
Einwohner in Tausend: 1996: 197 055
Einwohner je km² 1996: 104
Bevölkerung: Indonesier; (Z 1995) 194 754 808 Einw. —; (S) überwiegend Malaien, (malaiisch-polynes. bzw. austronesisch): 40% Javaner, 15% Sundanesen, 5% Maduresen; Atjeher, Bataker, Minangkabau, Balinesen, Menadonesen, Dayak, Ambonesen (Maluken), Papuas; Chinesen, Araber, Inder, Pakistaner, Europäer und Amerikaner
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 36

Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen:
Bei Direkteinreise keine, bei Einreise über ein Gelbfieber-Endemieland (u.a. Zentralafrika, Südamerika) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Denken Sie daran, insbesondere wenn Sie eine Rundreise durch mehrere Länder planen.
Empfohlene Impfungen:
Tetanus/Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Hepatitis B, evtl. Typhus
Malariagefährdung:
Mittleres bis hohes Risiko ganzjährig im ganzen Land, Großstädte gelten als malariafrei.
C-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung
oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Geringeres Risiko auf Java und Bali .
Weitere Erkrankungen:.
Askariasis. Verbreitung : stark verbreitet.
Filariose (Brugia malayi und
Wuchereria bancrofti).
Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Tollwut. Verbreitung: Mittelgradig
verbreitet. Infektionsquelle Hund.
Typhoides Fieber. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Allgemeine Hinweise:
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand:
25.08.04
In Anbetracht des erhöhten Sicherheitsrisikos in Indonesien empfiehlt
das Auswärtige Amt bis auf weiteres, dass
- touristische oder sonst nicht notwendige Reisen nach Indonesien
derzeit nicht angetreten werden sollten,
- Deutsche in Indonesien, deren Aufenthalt nicht unverzichtbar ist,
ihre Ausreise erwägen sollten,
- in Indonesien befindliche Deutsche höchste Wachsamkeit und Vorsicht
walten lassen, insbesondere auf unnötige Reisen im Lande verzichten und
Menschenansammlungen meiden.
Aufgrund des ethnisch-religiösen, politischen und sozialen
Spannungspotenzials sowie krimineller Aktivitäten kann es - wie geschehen -
in verschiedenen Landesteilen Indonesiens zu lokalen gewalttätigen
Auseinandersetzungen und Sprengstoffanschlägen kommen.
In Aceh (Nordsumatra) halten Kämpfe zwischen Sicherheitskräften
und der separatistischen GAM an. Vor Reisen in diese Provinz wird gewarnt.
Auf den Molukken ist weiterhin der zivile Notstand in Kraft. Die
indonesische Regierung hat verfügt, dass aus Sicherheitsgründen vorerst
keine Ausländer die Molukken besuchen dürfen. Vor Reisen in dieses Gebiet
wird daher gewarnt.
Auch in Zentral-Sulawesi reissen die gewalttätigen Aktionen und
Anschläge nicht ab. Dabei wurde Anfang August auch ein italienischer Tourist
erschossen. Von Reisen in die Provinz wird bis auf weiteres abgeraten.
Separatistische Bestrebungen in Papua (ehem. Irian Jaya) führen
vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften.
Ausländer können Opfer gezielter Angriffe werden, wie am 30.08.2002 in der
Region Timika zwei US-Bürger und ein Indonesier.. Aus diesem Grund wird von
Reisen dorthin abgeraten.
Anhaltende Wald- und Buschbrände beeinträchtigen in Kalimantan/Borneo
und Teilen von Sumatra während der Trockenzeit den Flugverkehr und führen
zu Schadstoffbelastungen. Vor Reisen in diese Gebiete wird empfohlen, sich –
gegebenenfalls über die für Deutschland zuständigen Auslandsvertretungen
von Indonesien – über die Verhältnisse vor Ort zu unterrichten .
Insbesondere in den Großstädten hat die Straßenkriminalität
zugenommen.
Besondere Vorsicht ist beim Zahlen mit einer Kreditkarte angebracht. In
letzter Zeit häufen sich die Betrugsfälle mit kopierten Karten.
Es wird geraten, die Warnungen der Behörden vor illegalem Besitz von Rauschgift
ebenso wie vor Mitnahme/Transport oder Aufbewahrung von Gegenständen für
Dritte ohne Kenntnis des Inhalts zu beherzigen.. Bei Rauschgiftdelikten - auch
in Fällen, in denen nur kleine Mengen von Rauschgift involviert sind - drohen
in Indonesien langjährige Strafen oder die Todesstrafe. Glücksspiele sind
ebenfalls verboten und werden strafrechtlich geahndet.
Trekkingtouren und Bergbesteigungen sollten nur mit ortskundigem Führer
durchgeführt werden. Grundsätzlich sollte man aus Sicherheitsgründen bei
Touren nur vom Hotel oder Reisebüro empfohlene Reiseführer engagieren.
Rettungsdienste verfügen nicht über die in Europa gängige Ausbildung und
Ausrüstung. Bei Besteigungen des Rinyani-Berges auf Lombok wird vor Raubüberfällen
auf Touristengruppen gewarnt.
Starke Strömungen und hoher Wellengang an vielen Stränden Indonesiens
fordern jedes Jahr mehrere Todesopfer. Erdbeben, Vulkanausbrüche und schwere
Stürme gehören in Indonesien zu den geophysikalischen Gegebenheiten des
Landes.
Diplomatische Vertretung für Deutschland:
Botschaft, Jakarta Tel. 006221/3901750
Wir bemühen uns, die Informationen ständig zu
aktualisieren, können aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben
übernehmen.
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